Vom Laienbruder
Man nennt mich den Laienbruder, und so nenne ich mich selbst. Es ist kein Name, es ist ein Stand, und ich habe ihn gewählt, wie ein Mann sein Werkzeug wählt: weil er taugt.
Aufzeichnungen aus der Klause zwischen den Flüssen im Dharmaland
Aufzeichnungen aus der Klause
Zwischen den Flüssen im Dharmaland
Man nennt mich den Laienbruder, und so nenne ich mich selbst. Es ist kein Name, es ist ein Stand, und ich habe ihn gewählt, wie ein Mann sein Werkzeug wählt: weil er taugt.
Was wandert durch die Zeiten, wenn kein Selbst der Wanderer ist? Der Laienbruder legt die Lehre des Erwachten von Tat und Frucht dar, prüft sie an dem, was der Leib bezeugt, und scheidet, was Wahrheit ist, von dem, was Mythos sein muss. Wer nur eine Schrift aus dieser Klause lesen will, lese Er diese.
Sämtliche Schriften der Klause, geordnet und durchgesehen, mit Faden gebunden, wie es die Zunft der Buchbinder ehrt. Ein Band, der keiner Botenwege bedarf, weder Wind noch Wetter scheut und Ihm die Treue hält, solange Er ihn nicht dem Feuer oder dem Wurme überlässt. Wer die Klause ins eigene Haus holen will, der greife zu; und wer einem lieben Menschen eine Gabe schuldet, der greife zweimal zu.
Erwerbe Er das Werk beim Buchdrucker »
… oder im großen Handelshaus am Strome »